Präparation der Retrofüllung
Aus Endopedia
Bei der Präparation für die Retrofüllung kann es zum Verfehlen des Hauptkanals kommen. Die Gefahr ist eher gegeben, wenn die Resektionsebene zu schräg angebracht ist.
Gilheaney (1994) beobachtete ein verstärktes Leakage bei geringerer Tiefe der Präparation und mit Zunahme der Wurzelanschrägung [1]. Weller beobachtete in 100% einen Isthmus,wenn in der mb - Wurzel 2 Kanäle vorlagen [2].
Ist vor einer Retrofüllung mit MTA eine Konditionierung mit EDTA oder Phosphorsärure sinnvoll?
Nein, siehe: Kubo C 2005 ; in vitro Studie: keine Empfehlung zur vorbereitenden Demineralisation. [3]